Samsung Galaxy A52 im Test: tolles Mittelklasse-Handy mit starkem Akku

Samsungs Handys der A-Serie sind mittlerweile eine bekannte Größe: Es sind gute, preisgünstige Geräte, die sich an Leute richten, denen es egal ist, welchen Prozessor ihr Handy hat oder die nicht einmal wissen, was RAM ist. Aber da das Delta zwischen Mittelklasse und Flaggschiff schrumpft, werden preiswertere Optionen wie das Samsung Galaxy A52 immer besser – man muss nicht mehr auf so viel verzichten, um Geld zu sparen. Das A52 ist in der Tat sehr solide, wenn es da nicht ein paar wunde Punkte gäbe.

Technische Daten des Samsung Galaxy A52

CPU Qualcomm Snapdragon 750G
RAM 6 GB
Speicher 128 GB
erweiterbar durch MicroSD bis zu 1 TB
Display 6.5" 1080p 120Hz OLED
Hintere Kameras 64 MP f/1.8 primär, 12 MP f/2.2 ultraweit
5 MP f/2.4 Makro
5 MP f/2.4 Tiefe
Vordere Kamera 32 MP f/2.2
Akku 4.500 mAh
25W Fast Charging (nur kabelgebunden)
Biometrische Daten Optischer Fingerabdruckscanner auf dem Display
Software Android 11, One UI 3.1
Größe 159,9 x 75,1 x 8,4 mm
Gewicht 189 g
Sonstiges Kopfhörerbuchse
7.5Expert Score
Positives und Negatives

Positive
  • Display: Ein hochwertiges OLED-Panel mit 120 Hz ist in dieser Preisklasse eine echte Sensation.
  • Updates: Das A52 ist für drei Betriebssystem-Updates und vier Jahre Sicherheitspatches vorgesehen, was für ein Android-Gerät des Jahres 2021 sehr gut ist.
  • Design: Subjektiv, aber ich denke, das ist eine monumentale Verbesserung gegenüber dem veralteten Aussehen des A51.
Negatives
  • Kameras: Die 500 Euro Handys von Samsung machen immer noch wesentlich schlechtere Fotos als die 400 Euro Handys von Google oder Apple.
  • Fingerabdrucksensor: Nicht unbedingt schrecklich, aber auch nicht besonders schnell.
  • Haptik: Schwammig und unbefriedigend.

Design, Hardware, Inhalt der Box

Das A52 ist, soweit es mich betrifft, eine Offenbarung für Samsungs Mittelklasse-Design. Das A51 vom letzten Jahr war ein gutes Handy, aber sein schillerndes Muster und die glänzende Kunststoffbeschichtung schrieen wirklich nach Budget. Im Gegensatz dazu ist das A52 ein schlanker, monolithischer Kunststoffblock mit einer schönen Eierschalenoberfläche. Es ist in einer Reihe von trendigen Pastellfarben erhältlich.

Der Kamerabuckel ist aus dem gleichen Kunststoff geformt wie die Rückseite, ein cooler Look, der nicht möglich wäre, wenn das Telefon aus Glas wäre. Der Rahmen ist an den Rändern mit glänzendem, verspiegeltem Kunststoff überzogen. Die Optik ist in Ordnung, aber solange es sich um Kunststoff handelt, wäre es besser gewesen, wenn er die gleiche Oberfläche wie die Rückseite des Telefons gehabt hätte.

An der Vorderseite befindet sich ein 6,5 Zoll OLED-Bildschirm mit 1080p und einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Die Farben und Blickwinkel sind großartig und 120 Hz ist völlig unerwartet in einem Mainstream-Handy. Der optische Fingerabdruckscanner unter dem Display fühlt sich dagegen ziemlich billig an. Er ist zwar relativ genau, braucht aber ein bisschen zu lange, um flüssig zu funktionieren.

Keine Überraschungen in der Box: Du bekommst das Telefon, normale Literatur, ein 15-Watt-Netzteil und ein USB-C-auf-USB-A-Kabel.

Software, Leistung und Akkulaufzeit

Auf dem Galaxy A52 läuft One UI 3.1 über Android 11 und ich muss sagen, dass ich Samsungs Software inzwischen mag. Viele der Apps sind immer noch ätzend, aber hey, man muss sie nicht benutzen, wenn man nicht will. Die notwendigen Dinge wie Navigation und Menüs sind einfach zu bedienen und unauffällig. Zusätzliche Funktionen wie die Menüs des Edge-Bedienfelds sind zwar nicht unbedingt mein Ding, aber sie sind da, wenn man sie braucht, und lassen sich leicht ausblenden, wenn man sie nicht braucht. Samsung hat sich außerdem verpflichtet, drei Betriebssystem-Updates und vier Jahre lang Sicherheitspatches für das A52 bereitzustellen. Das ist der beste Software-Support, den man für so ziemlich jedes Telefon bekommen kann, das nicht von Apple stammt.

Samsung Galaxy A52

Auch die Leistung ist mehr als ausreichend. Mit einem (5G-fähigen) Snapdragon 750G-Chipsatz und sechs Gigabyte Arbeitsspeicher ist das A52 nicht aggressiv schnell wie ein Snapdragon 888-Telefon, aber es ist auch nicht frustrierend zu bedienen. Es bewältigt jede normale Smartphone-Aufgabe, die du ihm stellst, ohne sich zu beschweren. Erwarte nur nicht, dass du eine riesige Tabellenkalkulation reibungslos bearbeiten und gleichzeitig ein anspruchsvolles 3D-Spiel spielen kannst.

Auch die Akkulaufzeit ist solide. Bei entspannter Nutzung hält das A52 mit dem auf 120 Hz eingestellten Display problemlos bis zu zwei Tag durch – wenn man es auf 60 Hz zurückstellt, hält es natürlich noch länger. Es gibt keine kabellose Ladefunktion, aber die 4.500-Milliamperestunden-Zelle kann eine kabelgebundene Leistung von bis zu 25 Watt verarbeiten.

Kameras

Die Kameras des A52 sind nicht schlecht, aber auch nicht zu 100 Prozent befriedigend.

Bei ausreichendem Licht sind die Fotos des primären Sensors gut – und das sollten sie auch sein, denn es handelt sich um einen optisch stabilisierten 64-Megapixel-Sensor. Die Flexibilität eines Weitwinkelobjektivs ist in dieser Preisklasse auch nicht selbstverständlich. Aber zwei der vier Kameras sind miserabel – Fünf-Megapixel-Tiefen- und Makrosensoren – und alle Sensoren scheinen mit der Belichtung unter nicht idealen Bedingungen zu kämpfen. Ich habe oft Aufnahmen gesehen, die deutlich dunkler oder heller waren, als ich erwartet hatte.

Die Makrokamera ist, falls du es nicht erraten konntest, nicht viel wert. Meiner Erfahrung nach sind die Ergebnisse in der Regel nicht besser als beim Zuschneiden einer Aufnahme vom Hauptsensor.

Soll ich das Samsung Galaxy A52 kaufen?

Klar, das A52 ist teurer als das A51 bei seiner Einführung. Dafür bekommst du ein überarbeitetes Design, einen besseren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher, ein schnelleres Display und IP67-Wasserdichtigkeit (das A51 hatte keine offizielle Bewertung). Das ist eine Menge an Verbesserungen.

In der großen Tradition der A-Serie ist das A52 ein weiteres kompetentes Mittelklasse-Handy in einer langen Reihe von kompetenten Mittelklasse-Handys von Samsung. Aber ich hätte gerne einige Verbesserungen gesehen, um entweder einen niedrigeren Preis zu erzielen oder mehr Budget für die schwächeren Punkte des A52 bereitzustellen – zum Beispiel den Verzicht auf die beiden nutzlosen Kameramodule und den Austausch des 120Hz-Panels gegen ein 90Hz-Panel.

Wenn du keinen großen Wert aufs Fotografieren legst, ist das Samsung Galaxy A52 sehr zu empfehlen. Du erhältst für einen günstigen Preis ein gutes und großes Gerät.

Wo kann man das Samsung Galaxy A52 kaufen?

* Alle Rechte an Marke, Produktnamen & -abbildungen sowie Screenshots liegen bei Samsung

We will be happy to hear your thoughts

Hinterlasse einen Kommentar

*

code

Testninja.de
Logo
Enable registration in settings - general
Shopping cart